| Alle wissen, dass Reichtum etwas sehr Relatives ist.
Wenn wir uns an Bill Gates orientieren, sind wir alle arm, wenn wir uns aber an den
Standards mancher Länder messen, sind wir in Deutschland wirklich unermesslich reich. Damit wir unseren Reichtum besser schätzen, habe ich eine persönliche Checkliste für wahren Reichtum aufgestellt. Sie soll uns helfen, zufriedener zu werden, aber auch als Motivation dienen, den Menschen, die darüber nicht verfügen, zu helfen, ihn zu erreichen.
Schon als gehobenen Standard würde ich die weiteren Punkte ansehen. Sie sind für die meisten Menschen dieser Welt gerade noch erreichbare Wunschträume, aber doch Selbstverständlichkeiten für uns.
Zum Luxus zähle ich schon folgende Annehmlichkeiten und Produkte, die für viele Menschen dieser Welt wirklich kaum noch erreichbar sind, aber doch in unserem Leben noch möglich sind.
Diese Liste regt doch zum Nachdenken an, oder nicht? Gerade Jugendliche in Deutschland haben oft jeden Bezug zur Realität verloren. Sie wollen alles und zwar sofort. Und wenn sie es nicht bekommen, sind sie unzufrieden. Millionär mit 37, das ist für viele das erklärte Ziel. Sie will ich ansprechen und sie daran erinnern, dass Gerechtigkeit nicht bedeutet, dass sie alles auch umsonst bekommen, sondern dass Reichtum auch verdient werden muss, durch Einsatz, Fleiß, Bildung, Kreativität und dass er auch soziale Verantwortung bedeutet, denn wir leben nicht isoliert. Wahrer Reichtum bedeutet nicht "mehr und immer mehr", sondern erkennen, was wir wirklich brauchen und dafür zu sorgen, dass wir es erhalten und dass wir nicht den anderen Dingen nachlaufen, die uns vielleicht nur unglücklich machen, wenn wir sie erreicht haben. Zufriedenheit, Gesundheit, Bildung und vielfältige, erfreuliche und unterhaltsame Kontakte mit anderen Menschen, das ist für mich wahrer Reichtum und nicht die Markenuhr am Arm oder das Nobelauto in der Garage. In den USA habe ich gelernt, dass es einen großen Unterschied zwischen "reich" (rich) und "vermögend" (wealthy) gibt. Salopp gesagt lebt der Reiche davon, dass er anderen das Geld herausgelockt hat, der Vermögende aber gibt das Geld wieder an die Gemeinschaft zurück. Er "vermag" damit etwas zu verändern und zu gestalten. Vielleicht ist für uns in Deutschland "Wohlstand" der treffendere Begriff. Wohlstand ist leichter erreichbar, mit der richtigen Weltanschauung sogar weltweit, während Reichtum doch eher ein Glücksfall ist, z.B. durch einen Lotto Jackpot oder durch andere, sehr günstige Umstände. Ein Freund hat oft gesagt, wenn du 100 Euro im Monat mehr hast, als du brauchst, dann bist du reich. Wie Recht er hat! |
www.buchegger.de/reichtum.html