| Dummheit hat mich oft in meinem Leben beschäftigt.
Besonders bei meinem langen Aufenthalt in meiner Jugend in Wien, später dann in vielen
Reisen in die USA und jetzt im Alter in meinem Wohnsitz hier in Tübingen wurde ich oft
mit ihr, wenn auch in verschiedenen Dimensionen, konfrontiert. In meiner Jugend war die Hauptmotivation, nicht zu den Dummen zu gehören. Oft habe ich seinerzeit Intelligenztests gemacht, mich so richtig auf diesem Gebiet weitergebildet, trainiert um zu den Intelligentesten zu gehören. Irgendwann habe ich dann den Aufnahmetest zu einem Klub hochintelligenter Menschen bestanden und bin auch zu Schnupperabenden dorthin gegangen. Meine Enttäuschung war riesengroß. Vorgefunden hatte ich dort zwar sicherlich nach der Definition 'hochintelligente' Menschen, die mir aber ziemlich dumm erschienen. Mit einem Wort hatte ich die verkehrten Menschen gesucht und diese leider auch gefunden. Intelligenz hat offenbar nichts oder nur wenig mit Bildung zu tun, denn das war es, was
ich wirklich suchte. Mir wurde in Wien auch zum ersten Mal klar, dass es einen großen Unterschied
zwischen Intelligenz und Klugheit gibt. Die Wiener haben in
einem jahrhundertlangen Anpassungsprozess an ihre komplexe Umwelt gelernt sich häufig
unehrlich zu verhalten, z.B. nie offen zu sagen, was sie wirklich denken. Denn es ist
sicher oft gefährlich dies zu tun. Also verhalten sie sich klug mit ihrer Unehrlichkeit.
Den Wienern war dies selbst gar nicht klar und mir wurde es erst richtig bewusst, wie ich in eine brutal ehrliche Umgebung des Schwabenlandes kam. Auf der einen Seite habe ich richtig aufgeatmet, dass ich mich auf Aussagen verlassen konnte, aber auf der anderen Seite natürlich auch die verletzende Seite der Ehrlichkeit oft erfahren müssen. Aber insgesamt hat mir doch die ehrliche Grundmotivation gut gefallen, sie hat meiner ländlichen Herkunft aus Oberösterreich besser entsprochen. Als Zwischenbemerkung muss ich hier einschieben, dass ich eine Computerfirma 20 Jahre als meinen Arbeitgeber hatte. Die besondere Mischung von hochintelligenten Menschen, die auch beruflich sehr erfolgreich waren und sich auch im komplexen, realen Leben sehr bewährt haben, war wunderbar. In dieser Umgebung konnte man sich - zumindest meistens - auf Aussagen verlassen. Aber zwei Probleme waren häufig zu beobachten, erstens die Menschen, die nicht mit ihrer Macht umgehen konnten und stellenweise ihre Intelligenz zu sehr mit Bosheit, gelegentlich sogar fast mit krimineller Energie, gepaart hatten und dann die vielen leptosomen Typen, die bei ihrem angestrebten Perfektionismus stark selbstmordgefährdet waren. Aber Dummheit war, zumindest in meinen Umgebungen, tatsächlich kein großes Thema.
Ganz anders dann die Aufenthalte in den USA. Hier war die Konfrontation mit der Dummheit alltäglich. Erstens das Fehlen von (Schul-) Bildung, der hohe Anteil von Analphabetismus (30%) ist überall zu spüren. Selbst Akademiker waren davor nicht gefeit, sie konnten zwar lesen und schreiben, aber nur mühsam und mit vielen Fehlern. Und für mich triviale Rechenaufgaben, wie der Dreisatz, waren auch ihnen nicht immer geläufig.
Meine häufigen Frusterlebnisse mit der amerikanischen Dummheit haben mich oft schier verzweifeln lassen und sie haben auch die Grundlage für diese Ansammlung von den folgenden Kriterien gelegt. Aber irgendwann habe ich der ganzen Sache etwas Positives abgewonnen und es mit "Amerika ist anders" erklärt. Nach einem fast aussichtslos erscheinenden Kampf gegen eine Behörde, haben wir zur Erinnerung an unseren Sieg sogar jährlich den "American Stupidity Day" gefeiert. Es war der amerikanische Pragmatismus, der mich dann oft begeistert hat. Und auch der fehlende Respekt gegenüber dem Etablierten, kurz zusammengefasst in SO WHAT (am besten mit NA UND übersetzt). Lediglich mein Umgang mit amerikanischen Einrichtungen (wer hat nicht das Meisterstück Bush - Gore bei der Wahl zum US - Präsidenten im Jahre 2000 noch vor Augen ) erinnert mich immer wieder daran, dass das Studium der Dummheit unbedingt die USA einschließen muss. Sie bieten ein breite Palette von bemerkenswerten Beispielen menschlicher Fehlleistungen (die vor allem durch die amerikanische Rechtssprechung und Außenpolitik so offensichtlich werden), die harmonisch neben den Höchstleistungen dieses wunderbaren Landes stehen. In meinem Alterswohnsitz Tübingen ist es vor allem die akademische Umgebung, die bemerkenswerte Dummheit produzieren kann. Auf der einen Seite wird durch die sicheren akademischen Arbeitsplätze Lebensunfähigkeit gefördert, aber es entsteht auch große Dummheit durch zuviel Nachdenken und Abgeschiedenheit von der realen Welt. Die Menschen werden dabei u.a. weltfremd, egoistisch, penibel und streitsüchtig. Dummheit ist eben doch nicht nur Unwissenheit.
In der Politik ist es die Ideologie, die Höchstleistungen der Dummheit hervorbringt. Gerade mir, der mir umweltverträgliches Handeln ein großes persönliches Anliegen ist, tut es weh, dass vor allem die Politik der Grünen zu Beginn ihrer Regierungszeit als fast täglich neues Anschauungsbeispiel dafür gelten kann, dass Ideologie und Idiotie nahe Verwandte sind. Für Höchstleistungen der Dummheit kann also auch Deutschland durchaus markante Beispiele vorweisen. Man denke z.B. nur an das deutsche Dosenpfand, die fehlende Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Autobahnen, den Transrapid und auch die Kanzlerwahl 2005 war gar nicht übel. Getoppt wird dies allerdings alles durch den Umzug der Hauptstadt nach Berlin, sowas bringen auch wir nur einmal im Jahrhundert zustande.
Wer ist dumm? Ein Huhn, das vor dem Auto auf der Straße herläuft, nennen wir dumm. Aber die Evolution des Huhnes hat keine Autos gekannt, wie kann das Huhn da dumm sein? Im Gegenteil, ich habe einige Jahre Hühner betreut, wenn ihre Umgebung stimmt, verhalten sie sich ausgesprochen klug. Mir wird immer in Erinnerung bleiben, wie ein Hahn den Rückzug seiner Schar in den Stall vor dem herannahenden Fuchs gesichert hat, oder wie Hennen, denen ich die Küken kurz weggenommen hatte, mich attackiert haben. Tiere in ihrer natürlichen Umgebung sind nicht dumm. Nur wenn sie überfordert werden, reagieren sie - nach unserem Urteil - unvernünftig oder dumm. Ähnliches gilt auch für Menschen. Dumm erscheint der, der sich nicht mehr an die Anforderungen der Umgebung anpassen kann. Diese Umgebung kann viele Dimensionen haben. Wir geben dann der Fähigkeit sich darin gut zurechtzufinden, den Titel Intelligenz. So gibt es z.B. mathematische Intelligenz, sprachliche Intelligenz, soziale Intelligenz. So ist auch - meine ganz subjektive - Definition der Dummheit: Die (teilweise) Unfähigkeit sich in der realen Welt zurechtzufinden. Das Gegenteil meines Dummheitsbegriffes ist nun nicht allein Intelligenz, Klugheit oder Weisheit, sondern ein anderer Sammelbegriff: langfristiger Erfolg. Wer dauerhaft erfolgreich ist, kann nicht dumm sein. Um meinen LeserInnen einen eher vertrauten Begriff anzubieten, werde ich das Gegenteil von DUMM auch KLUG nennen. Mein Sohn würde in Neudeutsch einen klugen, erfolgreichen Menschen auch als 'CHECKER' bezeichnen. Diese subjektive Definition ist selbstverständlich vom Ort abhängig, an dem man sich befindet. So kann schon allein ein Ortswechsel einen Dummen zu einem Klugen machen. Natürlich gilt dies auch umgekehrt.
Es gibt nun nicht nur individuelle Dummheit, auch Firmen, Organisationen, ja ganze Staatsgebilde können dumm sein. Allerdings verwendet man dann andere Namen dafür, bei Organisationen z.B. "Beratungsresistenz", bei Staaten sagt man, dass sie nicht mehr "änderungsfähig" sind. Oft hat diese Dummheit ihre Wurzel in Erfolgen der Vergangenheit. Diese Erfolge werden zu Tabus hochstilisiert und führen dann dazu, dass sie nicht einmal mehr diskutiert werden, geschweige dem in Frage gestellt werden dürfen. Gute Beispiele für diese kollektive Dummheit sind in Deutschland das Auto, in Österreich der Alpinsport mit seinen Toten und Verletzten, in England die Royals, in den USA die Handfeuerwaffen. Ich bin ja gespannt, welche Länder zuerst Teile ihrer Dummheit abwerfen werden: Wird es zuerst in Deutschland eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen geben oder werden die US-Amerikaner zuerst vernünftige Waffengesetze haben? Dass die königliche Familie in Großbritannien alle Stürme überstehen wird, daran habe ich sowieso keine Zweifel! Die Dummheit messen und einsetzen Dummheit darf man nicht bekämpfen, denn sie ist nicht ausrottbar, Dummheit muss man ausnutzen. Auf Dummheit ist Verlass, es gibt sie überall und immer. Besonders wenn die Umwelt immer komplexer wird, steigt automatisch die Dummheit mit an. Man kann wirklich auf menschliche Dummheit bauen, laut Einstein ist sie unendlicher als das Weltall. Aber es ist gar nicht leicht, Dummheit als solche schnell zu identifizieren. Nur auf die Dauer ist es einfach, denn dann kann man Erfolg oder Misserfolg leicht beurteilen, aber schnell und spontan es zu tun, dazu bedarf es schon großer Menschenkenntnis und Erfahrung. Ich habe mir deshalb ein kleine Skala angelegt. Für jede Eigenschaft, die zu Dummheit führen kann, gibt es Punkte. Einige Punkte zu bekommen ist belanglos, wichtig ist die Ansammlung, die Häufung von Dummheitsfaktoren. Ich möchte meine LeserInnen ernsthaft ermuntern, diese Liste für sich selbst zu erstellen, zu verändern oder zu ergänzen. Jeder wird eine andere Sicht einbringen und für jeden wird diese Liste auch anderen Nutzen haben. Wichtig ist nur die Methode, Dummheit als solche einzuschätzen und sie als Kapital, als Energie, als Basis für den Erfolg anzusehen. Wobei ich ausdrücklich offen lasse, ob Erfolg immer nur kommerzieller oder materieller Erfolg sein muss. (Lediglich eine Warnung will ich dieser Stelle aussprechen: Man sollte nicht auf die Meinung von Dummen bauen. Dies wäre zu kostspielig.)
Es wird viel zuviel von der Intelligenz geredet, sie ist in der Praxis von wesentlich geringerer Bedeutung als die Dummheit. Schon allein deshalb, weil es immer wesentlich mehr Dumme als Kluge geben wird. In unserer vernetzten Welt ist die Anzahl ein wesentlicher Faktor für viele Entscheidungen. Skala für Dummheit
Ich werde anhand einiger Beispiele erklären, wie diese Tabelle zu interpretieren ist. Zum Beispiel, das Rauchen (das mich ja immer wieder beschäftigt). Der Raucher, die Raucherin setzt zu sehr auf kurzfristigen Genuss. Sie verzichten auf ihren Lebensabend, den sie zwar finanziert haben, aber den sie nicht erleben werden. Rauchen im Auto multipliziert die Gefahr des Rauchens, Rauchen in Anwesenheit der eigenen Kinder löscht nicht nur ihr eigenes Leben sondern auch gleich das ihrer Nachkommen mit aus. Deshalb die Häufung von Punkten. Die Politik und die Wirtschaft nutzen dieses Potenzial, indem sie es als fast beliebig ergiebige Melkkuh für Steuern und Gewinn ausnutzen. Die Dummheitspunkte für die Medien bekommt man für einseitige Informationen. So sehr z.B. die Lektüre des Spiegels das Meinungsbild bereichern kann, so wird die Fixierung auf des Spiegels Meinung zur Gefahr, weil sie die Realität nur schlecht widerspiegelt. Und niemand kann auf die Dauer erfolgreich sein, wenn er schlecht informiert ist. Was die Lebensanschauungen (Parteien, Ökolabels, Astrologie; Religionen gehören zum Teil auch dazu, aber habe ich aus Respekt gegenüber meinen LeserInnen weggelassen) anbetrifft, so sind jene problematisch, die für die Betroffenen eher Einschränkungen ihres Handelns (fast neue Gefängnisse) schaffen, anstelle dass sie Freiheit bieten. Freiheit ist ein zu hohes Gut, um sie freiwillig zu opfern. Die Linkspartei (PDS) - Wähler bekommen besonders viele Punkte, denn wer nach jahrzehntelangem, erfolglosen Experimentieren mit dem Kommunismus immer noch an ihm festhält, darf sich mit berechtigtem Stolz zu den Dummen zählen. Zuviel Altruismus bekommt Dummheitspunkte, weil er mit ziemlicher Sicherheit nicht honoriert werden wird. Die Folge davon ist große Frustration, in der Gegenbewegung dann sogar ungesunder Egoismus oder Geiz im Alter. Manche Mediensportereignisse verdienen sicher auch ihre Dummheitspunkte. Absolute Höchstleistungen menschlicher Dummheit sind für mich persönlich der Große Preis von Monaco und die Tour de France. Sicherlich sind sie logistische Meisterleistungen, aber wo ist der Sinn geblieben? Diese Punkteliste (oder noch besser jene, die ihr euch erstellen werdet) bietet nun auch gleich einen konstruktiven Weg die Energie der Dummheit anzuzapfen und sie in eigenen persönlichen Erfolg umzusetzen. Die Kunst besteht darin der Dummheit neue Wege oder Kombinationen von bestehenden Wegen vorzugeben, bei denen Geld abfällt und die nicht illegal sind. (Der letzte Teilsatz ist wichtig, denn die Gesellschaft schützt zum Teil die Dummen durch Gesetze. Aber sie lässt immer noch genügend Freiraum für neue Wege). Als erstes Beispiel will ich ein Astrologie Cafe anführen. In diesem könnte man wirklich alle möglichen und auch unsinnigen Methoden der Astrologie diskutieren. Der Kaffeegenuss würde auch das Rauchen fördern und auch damit den Zustrom fördern. Es würde große Gemeinsamkeit und Harmonie zwischen den Astrologen und Astrologinnen geben, man würde sicher dort dann auch Wahrsagerinnen und Hellseher anziehen. Das Ganze könnte man auch gleich mit Beratungskabinen für Hilfesuchende kombinieren. Ich bin mir sicher, dass die Gesellschaft diesen Service gut in Anspruch nehmen wird, hat es doch auch schon das Astrologie-Fernsehen akzeptiert. Ein anderes - vielleicht etwas weniger kontroverses Beispiel - wären Mountainbiketrails in Städten. Mit wenig Aufwand könnte man - z.B. am Sonntagmorgen, wenn der Verkehr gering ist - Straßenzüge zu Rennstrecken oder Geschicklichkeitswettbewerben umgestalten. Endlich könnten alle die unterdrückten, meist jugendlichen Fahrer sich so ausleben, wie es ihnen die Gesellschaft es sonst nicht erlaubt. Gerade mein hügeliges Tübingen, mit seinen vielen Treppen und einem ruppigen Kopfsteinpflaster, sowie einer Anhäufung von aggressiven Fahrern, müsste ein idealer Platz dafür sein. Im letzten Beispiel gehe ich auf den Wunsch vieler Menschen nach falscher Information ein. Ich wurde dazu von einem Stammtisch-Juxkandidaten von der letzten Oberbürgermeisterwahl angeregt. Er hat großen Zuspruch und Applaus mit seinen unsinnigen Statements bekommen. Wie wäre es mit einer Zeitung DIE LÜGE, in der überhaupt nichts Wahres steht, aber in der die Unwahrheit geschickt verpackt ist? Na, vielleicht versucht es jemand aus meiner Leserschaft (es gibt schon ein gutes Vorbild im Internet). Ich werde mich über ein Referenzexemplar dazu sehr freuen. Dummheit hat sehr viele Vorteile Dummheit kurbelt die Wirtschaft an, meiner Einschätzung gibt es keine blühende Volkswirtschaft ohne Dummheit. Dummheit schafft Vielfalt, ohne Dummheit gibt es keinen Fortschritt, z.B. auch keine Mode. Ohne Dummheit keine Lehrer, die unnötige Fächer lehren, keine total aufgeblähte Ausbildungsindustrie, die Arbeitslose produziert, keine Weiterbildung ohne Sinn und dafür Import von Akademikern aus Asien, keine Werbung, keine Kettenbriefe, kein SPAM, keine gemütlichen Kneipen. Dummheit fördert Beharrlichkeit und damit viele Versuche, von denen einige doch erfolgreich sein werden. Dummheit fördert das Selbstbewusstsein, eine wichtige Voraussetzung für viele Unternehmungen. Die Dummen sind oft die besten Kunden, sie sind eine wesentliche Stütze für viele Geschäfte. Dies sind nur einige wenige offensichtliche Vorteile. Es gibt noch viel subtilere Annehmlichkeiten, die wir im wesentlichen der Dummheit verdanken. Dummheit tröstet, sie lässt uns mit unwahrscheinlichen Illusionen leben. Dummheit macht glücklich, sie ist oft gut für die Seele, denn sie lässt uns mit den Problemen beruhigt leben. Dummheit schafft immer wieder auch Stillstand und damit ein ruhiges Leben. Dummheit macht sesshaft und verhindert das Auswandern oder Abwandern. Wer nicht dauerhaft die Vorteíle der Dummheit genießen kann oder will, dem empfehle ich "temporäre Dummheit". Die Wirkung des Alkohols dafür ist ja bekannt, weniger bekannt ist, dass nicht nur der Rauschnebel dumm macht, sondern auch der damit verbundene Wasserentzug (die Dehydration). Dies erklärt auch, dass "Intelligenz säuft"! Das heisst, je mehr Flüssigkeit wir trinken, um so besser können wir denken. Also muss für unsere Zwecke Wasserentzug gesucht werden. Dazu helfen Koffein (z.B. im Kaffee), Sport, Sex, vor allem auch die Sauna! Manche allerdings übersehen dabei die optimale Dosierung und aus temporärem Glück wird dann schleichend die permanente Dummheit. Dummheit verbindet die Menschen und fördert Demonstrationen. Sie sozialisiert, sie beugt der Einsamkeit vor, einem tragischen Schicksal, das vor allem die Intelligenten trifft. Trotzdem gibt es wenige Lobpreisungen auf die Dummheit, deshalb ist es mir ein Bedürfnis hier an dieser Stelle wenigstens den Versuch dazu zu machen. Ich freue mich, wenn ich einige begeisterte LeserInnen finden werde, die mich in meinem Kampf für eine gerechtere Einschätzung der Dummheit unterstützen werden. Wem dies gefallen hat, der möchte
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